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Falschgeld in Hagenow: Tatverdächtiger festgenommen

Ein 32-jähriger Mann wurde beim Bezahlen mit einem gefälschten 50-Euro-Schein in einer Apotheke erwischt. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden weitere gefälschte Scheine und Waffen gefunden.

Foto: Depositphotos

Hagenow (ost)

Nach mehreren vorherigen Anzeigen wegen des Verbreitens von Falschgeld in Hagenow (wie bereits berichtet) wurde am letzten Freitag ein Verdächtiger auf frischer Tat vorläufig festgenommen.

Früh am Freitagmittag versuchte ein 32-jähriger Mann, in einer Apotheke mit einem gefälschten 50-Euro-Schein Arzneimittel zu bezahlen. Aufgrund früherer Vorfälle und des verdächtigen Verhaltens des Tatverdächtigen überprüfte eine pharmazeutische Angestellte den übergebenen Geldschein genauer und entdeckte mehrere fehlende Sicherheitsmerkmale. Die alarmierten Polizeibeamten des Polizeireviers Hagenow trafen den Mann aus Hagenow noch am Tatort an und nahmen ihn vorläufig fest.

Bei den folgenden Durchsuchungen wurden in der Wohnung des Verdächtigen neben mehr als einem Dutzend gefälschter 20- und 50-Euro-Scheine auch ein Drucker und Hologrammfolien sichergestellt. Weitere Untersuchungen müssen nun klären, ob diese Gegenstände mit dem gefundenen Falschgeld in Verbindung stehen.

Zusätzlich fanden die Beamten in der Wohnung Betäubungsmittel, Schreckschusswaffen und ein Gewehr, das anscheinend unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt. Das zuständige Amtsgericht Ludwigslust setzte den von der Staatsanwaltschaft Schwerin beantragten Haftbefehl unter strengen Bedingungen außer Vollzug. Gegen den 32-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verbreitens von Falschgeld, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchsten Fallzahlen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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