Die Beamten der Wasserschutzpolizei Schwerin registrierten einen gefährlichen Unfall beim Bootstransport auf der B192. Fahrzeuge müssen sicher sein.
Flensburg: Bootstransport-Unfall, Die Wasserschutzpolizei warnt vor Saisonbeginn

Schwerin (ost)
Am Samstag, den 29.03.2025, wurde von den Beamten der Wasserschutzpolizei Schwerin eine ebenso seltsame wie gefährliche Situation festgehalten:
Die Polizisten waren mit dem Transport eines Bootes beschäftigt, als sie an einem Verkehrsunfall auf der B192 bei Karow teilnahmen, der beim Transport eines Bootes passierte. Der deutsche Fahrer wollte sein Boot zu Beginn der Saison vom Winterlager zum Liegeplatz bringen. Der Bootsanhänger aus dem Jahr 1976 war so verfallen, dass sich schon bald ein Rad vom Anhänger löste. Zum Glück wurden keine Unbeteiligten verletzt, so dass es nur zu Sachschäden kam.
Die Untersuchungen zum Unfall ergaben, dass die erforderliche Hauptuntersuchung abgelaufen war. Darüber hinaus war das Boot unzureichend auf dem Anhänger gesichert und der Propeller nicht abgedeckt. Der Fahrer des Gespanns wird nun mit einem Punkt in Flensburg und einer empfindlichen Geldstrafe belegt.
Aufgrund der zunehmenden Bootstransporte zu Beginn der Saison bittet die Wasserschutzpolizei darum, sich der besonderen Gefahr beim Transport der oft sehr schweren Boote bewusst zu sein. Stellen Sie sicher, dass das Gespann vor der Fahrt in einem verkehrssicheren Zustand ist und die Boote ausreichend gegen Verrutschen gesichert sind. Bei Fragen zum Bootstransport stehen die Beamten der Wasserschutzpolizei jederzeit zur Verfügung.
PHK Heiko Hennings, Schichtleiter der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 49.199 Fällen. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








