Ein 19-jähriger Fahrer wurde mit 145 km/h auf einer 70 km/h-Strecke erwischt. Strafen: 1400 Euro, 3 Monate Fahrverbot, 2 Punkte in Flensburg.
Flensburg: Leichtsinniger Fahranfänger gestoppt

Grimmen (ost)
Am Mittwochabend, dem 04. Februar 2026, gegen 18 Uhr, entdeckten Polizeibeamte der speziellen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen auf der Landesstraße 30 zwischen Bartmannshagen und Grimmen einen Audi PKW, der sie zunächst überholte. Das verdeckte Dienstfahrzeug, also der Videowagen, war für den Fahrer nicht als Polizeiauto erkennbar.
Nach dem Überholmanöver beschleunigte er sein Fahrzeug stark, was dazu führte, dass die Videoaufzeichnung gestartet wurde. Auf einem folgenden Abschnitt, der laut Verkehrsschild eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erlaubt, fuhr er dann mit durchschnittlich 145 km/h vor den Beamten. Die Fahrt wurde aufgezeichnet, der Fahrer wurde anschließend in Grimmen kontrolliert.
Es stellte sich heraus, dass der 19-jährige deutsche Fahrer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen noch in seiner Probezeit war. Da die Geschwindigkeitsbegrenzung um mehr als fünfzig Prozent überschritten wurde, wird von einer vorsätzlichen Ordnungswidrigkeit ausgegangen.
Der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog sieht daher eine Geldstrafe von 1400 Euro, ein Fahrverbot von drei Monaten und zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg vor.
Da seine Probezeit noch nicht abgelaufen ist, muss der 19-Jährige jedoch auch mit weiteren Maßnahmen der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








