Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Flensburg: Verstöße auf B109 bei Greifswald

Polizei entdeckt 292 Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts, darunter ein Fahrer mit 101 km/h.

Foto: unsplash

Greifswald (ost)

Am 07.03.2026 haben Beamte der Speziellen Verkehrskontrolle der Polizeiinspektion Anklam zwischen 07:00 und 18:00 Uhr Geschwindigkeitskontrollen auf der B109 zwischen Diedrichshagen und Greifswald durchgeführt. Dort wurde die Geschwindigkeit am Samstag aufgrund einer Großübung im Rahmen eines simulierten Bahnbetriebsunfalls vorübergehend von erlaubten 100 km/h auf 50 km/h reduziert.

Insgesamt wurden 3.769 Fahrzeuge überprüft, bei denen 292 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden, bei denen sich Autofahrer außerhalb geschlossener Ortschaften nicht an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Gegen sie wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Von den 292 betroffenen Fahrern waren 108 Autofahrer mit mindestens 66 km/h oder mehr bei erlaubten 50 km/h unterwegs. Der Höchstwert wurde von einem Autofahrer erreicht, der die B109 an der Messstelle mit etwa 101 km/h befuhr. Ihm drohen nun ein Monat Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg.

Die Polizei appelliert an dieser Stelle erneut eindringlich an alle Autofahrer, sich an die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten zu halten. Überhöhte Geschwindigkeit bleibt eine der häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr und birgt ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24