Ein indischer Staatsangehöriger wurde ohne gültige Papiere entdeckt und am nächsten Tag nach Indien abgeschoben.
Frankfurt am Main: Abschiebung nach Kontrolle in Rostock Hauptbahnhof

Rostock (ost)
Am Samstag, dem 14. Februar 2026, führten Beamte der Bundespolizei eine Kontrolle am Hauptbahnhof Rostock bei einem 28-jährigen Staatsbürger aus Indien durch. Er behauptete, keine Identifikationsdokumente bei sich zu haben. Jedoch fanden die Beamten bei der Durchsuchung seinen indischen Reisepass und ein abgelaufenes italienisches Visum, das seit September 2024 abgelaufen war.
Nach Rücksprache mit den italienischen Behörden stellte sich heraus, dass der Mann weder in Italien gemeldet war noch über eine gültige Aufenthaltserlaubnis verfügte. Es wurde auch festgestellt, dass er drei Tage zuvor nach Deutschland eingereist war. Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der illegalen Einreise und des illegalen Aufenthalts ein. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, dem Amtsgericht, dem Bundespolizeipräsidium und der Bundespolizeidirektion Frankfurt organisierten die Beamten die Abschiebung über den Flughafen Frankfurt/Main. Am 15. Februar 2026 bestieg der Mann den Flug nach Indien, die Rückführung verlief ohne Zwischenfälle.
Quelle: Presseportal








