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Frankfurt am Main: Diebstahlsversuch in Rostock endet mit Festnahme

Ein 48-jähriger polnischer Staatsbürger wurde bei einem Diebstahlsversuch festgenommen. Er verletzte sich bei seiner Flucht und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Abend des gestrigen Sonntags, dem 9. März, wurde die Rostocker Polizei gegen 22:45 Uhr von einem Anwohner auf zwei Personen aufmerksam gemacht, die offenbar an einem Baustellencontainer in der Mathias-Thesen-Straße im Stadtteil Reutershagen herumhantierten.

Als die Polizei eintraf, konnte einer der beiden Verdächtigen vor Ort gefunden werden, flüchtete jedoch über das angrenzende Schulgelände in Richtung eines benachbarten Kleingartens. Während seiner Flucht stürzte der 48-jährige Mann mehrmals, auch als er versuchte, eine Mauer zu überwinden.

Die Beamten konnten den Verdächtigen schließlich festnehmen. Bei der Durchsuchung des Mannes, einem 48-jährigen polnischen Staatsbürger, fanden die Beamten neben Ausweisdokumenten auch zwei Messer, eine Sturmhaube und einen Autoschlüssel. Der Schlüssel konnte einem in der Nähe geparkten Fahrzeug zugeordnet werden, in dem sich unter anderem Werkzeug zum Aufbrechen von Schlössern befand. Am Tatort wurde zudem ein beschädigtes Schloss an einem Stromanschlusskasten entdeckt, was zu einem Sachschaden von etwa 30 Euro führte. Der Verdächtige verletzte sich bei seiner Flucht und musste daraufhin in einem Rostocker Krankenhaus behandelt werden.

Gegen den 48-jährigen Mann und den bisher unbekannten zweiten Verdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls eingeleitet. Außerdem stellten die Ermittler fest, dass gegen den 48-Jährigen ein offener Haftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt/Oder vorlag.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Anzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren jeweils mehr Männer als Frauen und einige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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