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Frankfurt am Main: Haftbefehle vollstreckt am Wochenende

Mehrere Personen wegen unterschiedlicher Vergehen festgenommen und zur Strafvollstreckung inhaftiert.

Foto: Depositphotos

Pomellen/ Pasewalk (ost)

Die Staatsanwaltschaft in Neubrandenburg suchte nach einer 48-jährigen ukrainischen Staatsbürgerin, die ohne Pass oder Aufenthaltstitel illegal eingereist war. Sie zahlte eine Geldstrafe von 200,- EUR und 86,- EUR Verfahrenskosten, um eine 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu vermeiden.

Ein 58-jähriger polnischer Staatsbürger wurde von der Staatsanwaltschaft Weiden i.D.Opf wegen Diebstahls gesucht. Er zahlte eine Geldstrafe von 1335,00 EUR sowie Verfahrenskosten von 78,50 EUR. Die angedrohte Ersatzfreiheitsstrafe betrug 89 Tage.

Gegen einen 32-jährigen polnischen Staatsbürger lagen gleich drei Haftbefehle vor: 1. von der Staatsanwaltschaft Neuruppin wegen Besonders schwerem Diebstahl- 229 Tage Restfreiheitsstrafe, 2. von der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder wegen Besonders schwerem Diebstahl und versuchtem Wohnungseinbruchsdiebstahl- 335 Tage Restfreiheitsstrafe, 3. von der Staatsanwaltschaft Halle wegen Bandendiebstahl- 319 Tage Restfreiheitsstrafe. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er in die JVA Neustrelitz gebracht.

Auch ein 44-jähriger polnischer Staatsbürger wurde für die nächsten 10 Tage in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hatte ihn wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Strafvollstreckung ausgeschrieben. Er konnte die festgelegte Geldstrafe von 200,- EUR sowie Verfahrenskosten von 75,00 EUR nicht bezahlen.

Ein 23-jähriger polnischer Staatsbürger wurde als Beifahrer in einem Transporter mit polnischer Zulassung angehalten und überprüft. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Neuruppin zur Strafvollstreckung wegen Diebstahls. Strafe: Zahlung einer Geldstrafe von 300,-EUR sowie Verfahrenskosten von 81,-EUR oder 10 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Nach Bezahlung der Geldstrafe und Kosten konnte er seine Reise fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, von denen 218 gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 890, wobei 213 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 231, darunter 193 Männer und 38 Frauen. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Zahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 713 auf 875. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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