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Frankfurt am Main: Haftbefehle vollstreckt, Zwei Personen festgenommen

Ein Rumäne und ein Pole wurden wegen Verstößen gegen das Gesetz festgenommen und in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Foto: Depositphotos

Pasewalk / Eggesin / Pomellen (ost)

Ein 37-jähriger Mann aus Rumänien wurde am 09.04.2026 gegen 18:00 Uhr in Eggesin von Kräften der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern-Greifswald (Zusammenarbeit zwischen Bundes- / Landespolizei und Zoll) kontrolliert, was sich als sein Unglück erwies. Eine Überprüfung der Person ergab zwei Fahndungsnotierungen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main suchte ihn wegen des Delikts „Strafbare Kennzeichenverletzung“. Es war erforderlich, eine Geldstrafe in Höhe von 800,00 Euro + Kosten in Höhe von 84,50 Euro (insgesamt 884,50 EUR) zu zahlen oder alternativ eine Restersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen zu verbüßen. Der rumänische Staatsbürger konnte die Geldstrafe begleichen, jedoch konnte er seine Reise nicht fortsetzen, da das Amtsgericht Hamburg ihn wegen Verstoßes gegen das Markengesetz per Haftbefehl suchte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Pasewalk wurde er in die JVA Hamburg überführt.

Auf der Bundesautobahn 11 am ehemaligen Grenzübergang Pomellen wurde gestern gegen 13:00 Uhr ein polnischer Staatsbürger als Mitfahrer in einem Ford Transit mit polnischer Zulassung kontrolliert. Die Überprüfung ergab eine Fahndungsnotierung durch die Staatsanwaltschaft Dortmund zur Festnahme / Strafvollstreckung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Demnach muss die Person eine Geldstrafe in Höhe von 5000,00 Euro sowie Kosten in Höhe von 300,21 Euro zahlen oder alternativ eine Freiheitsstrafe von 50 Tagen verbüßen. Da die Person die geforderte Geldstrafe / Kosten nicht begleichen konnte, wurde sie um 17:30 Uhr in die JVA Neustrelitz eingeliefert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 6598 auf 6573. Dabei gab es 5556 männliche Verdächtige und 1042 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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