Zwei Personen schwer verletzt nach Zusammenstoß zweier PKW auf der L22, Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis.
Franzburg: PKW schleudert nach Vollbremsung in den Gegenverkehr- zwei Schwerverletzte

PR Grimmen (ost)
Am 16.03.2024, gegen 10:50 Uhr, ereignete sich auf der L 22 ein Verkehrsunfall mit Verletzungen. Nach den ersten Informationen der Polizei fuhr ein 34-jähriger Autofahrer mit seinem Seat Ibiza auf der L 22 von Franzburg in Richtung Wolfsdorf. Der Fahrer gab an, dass ein Auto mit Anhänger am Straßenrand in der Nähe eines Waldweges stand. Das Auto vor ihm schaffte es rechtzeitig zu bremsen. Er bemerkte dies zu spät, weshalb er eine Notbremsung durchführte und die Handbremse zog, um stärker zu bremsen. Dadurch drehte sich das Auto auf der Straße und schleuderte in den Gegenverkehr. Anschließend stieß die entgegenkommende Fahrerin eines Skoda Fabia frontal mit dem Seat Ibiza zusammen. Die 30-jährige Beifahrerin des Verursachers und die 58-jährige Fahrerin des anderen Autos wurden schwer verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort medizinisch versorgt und dann ins Heliosklinikum nach Stralsund gebracht. Bei der Überprüfung der Papiere des Mannes stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Polizei erstattete Anzeige gegen den 34-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung. Weitere Untersuchungen werden von der Kriminalpolizei Stralsund durchgeführt. Die L22 war für eine Stunde voll gesperrt. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Die Beteiligten des Unfalls sind deutsche Staatsbürger und leben im Landkreis Vorpommern-Rügen.
In Auftrag
Jürgen Kolletzki
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% entspricht. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% (47.066 Fälle). Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). 83 Menschen wurden getötet, 1.266 schwer verletzt und 4.983 leicht verletzt.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







