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Friedland: Einbrüche in Kindergärten

Die Polizei ermittelt nach zwei Einbrüchen in Kindergärten. Tatverdächtige stahlen Bargeld im Wert von mehreren hundert Euro. Hinweise an die Polizei erbeten.

Foto: Depositphotos

Friedland (ost)

Nach zwei Einbrüchen in Kindergärten führt die Polizei Ermittlungen durch, um potenzielle Verdächtige zu identifizieren, und bittet die Bevölkerung um Unterstützung: Gestern Morgen informierte der Kindergarten in Ballwitz die Polizei. Bei Dienstbeginn hatten die Mitarbeiter den Einbruch entdeckt. Der oder die Täter hatten offensichtlich gezielt nach Bargeld gesucht und wurden fündig. Es wird angenommen, dass sie mehrere hundert Euro gestohlen haben. Der Einbruch fand zwischen Freitagabend und Montagmorgen statt.

Auch über das Wochenende wurde in einen Kindergarten in Groß Nemerow eingebrochen. Die Tatzeit kann hier genauer eingegrenzt werden: Sie liegt zwischen Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr und Sonntagnachmittag gegen 14:45 Uhr. Auch hier bemerkte ein Mitarbeiter des Kindergartens den Einbruch. Ähnlich wie in Ballwitz hatten es der oder die Täter auch hier auf Bargeld abgesehen. Der genaue Diebstahlschaden ist noch unbekannt. Der Sachschaden allein beläuft sich jedoch auf etwa 800 Euro.

In beiden Fällen waren Beamte des Reviers Friedland vor Ort im Einsatz. Es wurden auch Spuren gesichert.

Personen, die hilfreiche Hinweise zu den beiden Einbrüchen geben können und verdächtige Personen, Geräusche oder Fahrzeuge während des Tatzeitraums bemerkt haben, werden gebeten, sich an die Polizei Friedland unter 039601 / 300224 oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Leider kommt es in der Region immer wieder zu solchen kleinen Einbruchsserien in Kindergärten. Daher empfiehlt die Polizei Kindergärten, aber auch Schulen/Horte, vorsorglich keine Wertgegenstände oder größere Bargeldmengen vor Ort aufzubewahren. Besonders nicht nach Veranstaltungen wie Kuchenbasaren oder Flohmärkten, bei denen bekanntermaßen mehr Bargeld in den Kindergarten gelangt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 218 auf 213 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 193 blieb und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 23 Fälle, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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