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Friedland: Flucht vor Polizei endet in Verkehrsunfall

Ein 17-jähriger Fahrer versucht sich einer Kontrolle zu entziehen, kollidiert mit Streifenwagen und verletzt sich leicht.

Foto: Depositphotos

Friedland (ost)

Am 23.01.2026 gegen 21:50 Uhr ereignete sich in Friedland eine kurze, aber schwerwiegende Verfolgungsjagd zwischen einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedland und einem 17-jährigen deutschen Fahrer eines Simson-Kleinkraftrades. Die Polizisten trafen den Fahrer des Kleinkraftrades zwischen Salow und Friedland. Sie beschlossen, den Fahrer zu kontrollieren und drehten den Streifenwagen um. Als der Fahrer des Kleinkraftrades dies bemerkte, beschleunigte er und versuchte, der Kontrolle durch Flucht zu entkommen. Er fuhr mit etwa 80 km/h durch Friedland. Die Beamten verfolgten ihn und versuchten, ihn durch Anhaltesignale zum Anhalten zu bewegen. Diese Signale wurden vom Fahrer ignoriert. Schließlich gelang es den Polizisten, den Streifenwagen vor das Kleinkraftrad zu positionieren und den Fahrer durch Reduzierung der Geschwindigkeit zum Anhalten zu bringen. Anstatt seine rücksichtslose Fahrt zu beenden, wollte der Fahrer unbedingt weiter fliehen. Dabei stieß er gegen den Streifenwagen und stürzte, wobei er sich leicht am rechten Handgelenk verletzte.

Der Jugendliche wird nun wegen illegalen Straßenrennens zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Es besteht auch der Verdacht, dass er aufgrund von Umbaumaßnahmen am Kleinkraftrad nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügt. Die Simson wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt. An beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden von 1000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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