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Friedland: Schwere Verletzung durch Deko-Säbel

Ein 30-jähriger Mann verletzte einen 43-jährigen Ukrainer mit einem unscharfen Säbel in Friedland. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Friedland (ost)

Gestern Abend gab es in Friedland eine Konfrontation zwischen zwei Männern, bei der einer der Männer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Vorfall ereignete sich vermutlich zwischen dem Anklamer Tor/Riemannstraße und dem Kreisverkehr Anklamer Straße.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass ein 30-jähriger Mann aus Mauretanien einen 43-jährigen Ukrainer mit einem stumpfen Säbel (Deko-Säbel) angegriffen und schwer verletzt hat. Die Rettungssanitäter, die den verletzten Ukrainer versorgten, informierten die Polizei.

Die Polizeibeamten fanden den Verdächtigen in seiner Wohnung und sicherten das vermeintliche Tatwerkzeug. Der Verdächtige, der selbst leichte Verletzungen hatte, wurde zur weiteren polizeilichen Untersuchung mit auf die Wache genommen und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

Es gibt unterschiedliche Angaben zum Ablauf des Angriffs und zur Beteiligung an der Tat. Ob es vor der Konfrontation einen Streit zwischen den beiden Männern gab, wird derzeit untersucht. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen beide Männer wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Zeugen, die gestern Abend vor 21.00 Uhr in Friedland in dem genannten Bereich die Konfrontation zwischen den beiden Männern beobachtet haben, werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen an die Polizei Friedland unter 039601 / 300224 zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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