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Gadebusch: Verkehrsgefährdung in Schwerin

Polizei sucht Zeugen für gefährliches Fahrverhalten eines Motorradfahrers in Schwerin. Fahrzeugführer gestellt und Führerschein beschlagnahmt.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Am Mittwoch um etwa 18:10 Uhr ereignete sich in der Nähe der Lübecker Straße und Gadebuscher Straße eine Verkehrsgefährdung, weshalb die Polizei um weitere Zeugenhinweise bittet.

Ein 31-jähriger Fahrer war mit seinem schwarzen Skoda an der roten Ampel in der Lübecker Straße, gegenüber dem Friesensportplatz. Hinter ihm standen weitere Fahrzeuge. Als die Ampel auf Grün umschaltete, überholte ein Motorradfahrer mit einer orangefarbenen KTM die wartenden Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit und in verbotener Weise. Dabei kam es beinahe zu einer Kollision mit dem Außenspiegel des Skoda. Der Motorradfahrer setzte seine Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Gadebusch fort. Auch in der Gadebuscher Straße fuhr er in den Gegenverkehr und gefährdete dadurch weitere Verkehrsteilnehmer.

Im Zuge polizeilicher Maßnahmen konnte der Fahrer schließlich identifiziert werden. Es handelt sich laut bisherigen Informationen um einen 35-jährigen deutschen Mann aus Crivitz. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Sein Führerschein wurde eingezogen.

Um den Vorfall weiter aufzuklären, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere werden Zeugen gesucht, die Informationen zum Fahrverhalten des Motorradfahrers in der Lübecker Straße und der Gadebuscher Straße geben können oder selbst gefährdet waren.

Hinweise nimmt die Polizei in Schwerin unter der Telefonnummer 0385 / 5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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