Eine aufmerksame Nachbarschaft verhinderte eine Straftat in Galenbeck. Ein Anwohner bemerkte verdächtiges Verhalten und stoppte die Flucht der Täter.
Galenbeck: Zivilcourage verhindert mögliche Straftat

Galenbeck (ost)
Es war eine aufmerksame Nachbarschaft, die am vergangenen Sonntag, dem 30. November 2025, in dem ruhigen Ort Galenbeck eine mögliche Straftat vereitelte.
Um 20:30 Uhr bemerkte ein Bewohner ein verdächtiges Auto mit Anhänger, das vor dem Gemeindehaus hielt. Dies weckte sein Misstrauen, woraufhin er das Fahrzeuggespann beobachtete. Er sah mehrere dunkel gekleidete Personen aus dem Auto aussteigen.
Der Zeuge informierte dann seine Nachbarn, die daraufhin zum Fahrzeug gingen. Ein Nachbar konnte eine männliche Person auf einem umzäunten Grundstück entdecken und sprach sie an. Die Person kehrte daraufhin hinter den Zaun zurück und lief dann zum Auto. Zur gleichen Zeit entdeckte die Lebensgefährtin des Nachbarn zwei weitere Männer und eine Frau in der Nähe des Autos. Als sie die Personen ansprach, liefen auch sie zurück zum Auto und stiegen ein.
Kurz darauf wurde der Motor gestartet und der gerufene Nachbar stellte sich vor das Fahrzeug, um die Insassen am Wegfahren zu hindern. Der Fahrer ließ sich jedoch nicht abschrecken und fuhr trotzdem los. Der Mann musste sich durch einen Sprung zur Seite retten. Während das Fluchtfahrzeug losfuhr, schwenkte der Anhänger aus, was zu einem Zusammenstoß führte. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Die Insassen flüchteten dann vom Unfallort.
Der Zeuge, der die Beobachtung gemacht hatte, informierte nun die Polizei über den Vorfall. Aufgrund der erhaltenen Täterbeschreibungen und der schnellen Fahndungsmaßnahmen nach dem Auto und seinen Insassen konnten sie kurz darauf auf der B 194 gefunden und kontrolliert werden.
Die Polizei ermittelt nun gegen eine 23-jährige Frau und drei Männer im Alter von 22, 26 und 35 Jahren wegen Hausfriedensbruch.
Der 26-jährige Fahrer wird außerdem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung, gefährlicher Körperverletzung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort strafrechtlich verfolgt. Der Führerschein des Fahrers wurde vor Ort beschlagnahmt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle sind. Der Großteil der Unfälle (88,42%) sind übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Fälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








