Die Polizei erstattete Anzeigen gegen zwei Autofahrer, die betrunken und ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren. Einer verursachte einen Unfall, der andere gefährdete den Gegenverkehr.
Gallin/Hasenhäge: Anzeigen gegen zwei Autofahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet

Gallin/Hasenhäge (ost)
Am Abend des Freitags wurden in Gallin und Hasenhäge bei Schwerin zwei Autofahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.
Ein Autofahrer kam gegen 19:50 Uhr in Gallin beim Linksabbiegen in der Dorfstraße nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Schutzgitter einer Bushaltestelle. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der 33-jährige einen Atemalkoholwert von 1,33 Promille hatte. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Der Mann wurde zur Blutprobenentnahme ins Krankenhaus gebracht und sein Renault musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 6500 Euro geschätzt. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen und ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Nach einem Hinweis stellte die Polizei nur wenige Stunden später gegen 23:00 Uhr in Hasenhäge einen weiteren Autofahrer mit einem Atemalkoholwert von 1,46 Promille fest. Der 36-jährige Fahrer soll zuvor in auffälliger Fahrweise von Schwerin kommend die L072 in Richtung Hasenhäge befahren haben. Dabei fuhr er in Schlangenlinien und gefährdete mehrmals den Gegenverkehr. Die Beamten fanden das Fahrzeug kurz darauf auf einem Pendlerparkplatz und den vermeintlichen Fahrer schlafend vor. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und der Seat-Fahrer zur Blutprobenentnahme ins Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








