Die Kriminalpolizei ermittelt nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei deutschen Männern, bei der ein 33-Jähriger den anderen leicht verletzt haben soll.
Gefährliche Körperverletzung in Plau am See

Plau am See (ost)
Nach einem physischen Streit am Sonntagnachmittag (01.11.2025) in Plau am See führt die Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung durch.
Laut aktuellen Informationen kam es gegen 16:00 Uhr im Bereich des Parks am Burgplatz zu anfänglichen verbalen Auseinandersetzungen zwischen einem 33-jährigen und einem 41-jährigen Mann, beide deutsche Staatsbürger. Daraus entstand dann eine körperliche Auseinandersetzung, bei der der 33-Jährige den 41-Jährigen angeblich leicht mit einem bisher unbekannten Gegenstand verletzte. Der Verletzte verließ daraufhin den Tatort und informierte die Polizei.
Im Zuge der eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten Polizeieinsatzkräfte den verdächtigen 33-jährigen Mann feststellen, der bereits mehrmals polizeilich aufgefallen war. Der Mann zeigte sich den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber aggressiv, beleidigte und bedrohte sie. Zur eigenen Sicherheit mussten die Beamten den Verdächtigen zu Boden bringen und festnehmen.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,20 Promille. Der Mann wurde zur weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle gemeldet, wovon 36 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 gab es nur noch 23 gemeldete Fälle, die alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Davon waren 23 männliche Verdächtige, 3 weibliche Verdächtige und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








