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Gefährliche Körperverletzung in Rostocker Innenstadt

Ein 24-jähriger Tatverdächtiger verletzte einen 21-Jährigen mit Machete und Messer. Polizei nahm ihn unter Alkoholeinfluss fest.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Früh am Sonntagmorgen gegen 02:30 Uhr ereignete sich in der Steinstraße in der Rostocker Innenstadt eine gefährliche Körperverletzung. Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen.

Nach bisherigen Informationen kam es zunächst in einem Lokal zu einem Streit zwischen einem 24-jährigen Staatsbürger aus Guinea und einem 21-jährigen Staatsbürger aus dem Irak. Der Konflikt verlagerte sich dann auf die Straße. Dort soll der 24-Jährige ein Machete und ein Messer gezogen haben und den 21-Jährigen oberflächlich an der Hand verletzt haben. Der Verdächtige verließ danach den Ort des Geschehens. Die angerufenen Polizisten trafen das Opfer vor Ort an. Eine ärztliche Behandlung der Schnittwunde war nicht erforderlich.

Der 24-jährige wurde kurz darauf im Zuge der Fahndungsmaßnahmen festgenommen. Der Mann schien stark betrunken zu sein und zeigte sich den Beamten gegenüber unkooperativ und aggressiv. Er leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und musste schließlich unter Anwendung von einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und fixiert werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel konnte nicht ausgeschlossen werden.

Die vermuteten Tatwaffen wurden bei einer Durchsuchung seiner Person nicht gefunden. Allerdings entdeckten die Beamten während der Durchsuchung Betäubungsmittel. Der Verdächtige wurde in Gewahrsam genommen und es wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen den 24-Jährigen wurden mehrere Anzeigen erstattet, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der erfassten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 erfasst.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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