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Gefälschte Rezepte: Polizei warnt vor Betrug

Unbekannte Täter versuchen gefälschte Rezepte in Apotheken einzulösen, Polizei ermittelt und bittet um Hinweise von Zeugen

Foto: unsplash

Rostock/Wismar/Sternberg/Teterow (ost)

In den vergangenen Tagen gab es vermehrt betrügerische Vorfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock, bei denen unbekannte Täter gefälschte ärztliche Rezepte verwendet haben.

Nach ersten Informationen haben die Täter in verschiedenen Apotheken versucht, gefälschte Rezepte einzulösen. Die Polizei wurde gestern zu vier solcher Fälle in Wismar (2 Fälle), Teterow und Sternberg gerufen. Bereits am Mittwoch gab es einen ähnlichen Vorfall in Rostock.

Vor der Tat riefen die Betrüger in den meisten Fällen an, um verschreibungspflichtige Medikamente im vierstelligen Bereich vorzubestellen. Die Apothekenmitarbeiter prüften die Rezepte eingehend und fanden keine Hinweise auf Fälschungen. Bisher gab es keinen finanziellen Schaden. Es gibt Hinweise auf verschiedene Tatverdächtige, die jedoch ähnliche Merkmale und Vorgehensweisen aufweisen. Die Polizei prüft derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Taten gibt.

In allen Fällen hat die Polizei Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betrugs und Urkundenfälschung eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Polizei empfiehlt, Rezepte sorgfältig zu überprüfen und bei Verdacht auf Fälschung keine Medikamente herauszugeben, sondern sofort die Polizei zu informieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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