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Gehlsdorf: Autohaus-Einbruch in Brinkmansdorf

Ein unbekannter Täter stiehlt elektronische Geräte aus dem Autohaus. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Ein unbekannter Verdächtiger hat in der Nacht zum heutigen Dienstag mehrere elektronische Geräte bei einem Einbruch in ein Autohaus im Rostocker Stadtteil Brinckmansdorf gestohlen.

Es wird angenommen, dass der Täter gegen 23:20 Uhr gewaltsam in das Gebäude am Petridamm eingedrungen ist, die Räume durchsucht hat und dann mehrere Gegenstände mitgenommen hat. Ein Zeuge beobachtete kurz darauf den mutmaßlichen Einbrecher am Gebäude, der dann auf einem schwarzen E-Scooter geflohen ist. Der Verdächtige soll schwarze Kleidung und eine graue Mütze getragen haben. Der Zeuge verfolgte den Verdächtigen und sah, wie dieser in Richtung Dierkow/Gehlsdorf davonfuhr. Trotz einer sofortigen Nahbereichsfahndung konnte die Polizei den Verdächtigen nicht mehr finden.

Der entstandene Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst wurde hinzugezogen, um Spuren zu sichern, die nun untersucht werden müssen.

Die Kriminalpolizei Rostock hat die Untersuchungen übernommen und bittet Zeugen, sich zu melden. Möglicherweise haben Personen in der Nacht zum heutigen Dienstag Beobachtungen im Bereich des Petridamms, Höhe Hausnummer 24, gemacht, die zur Klärung des Verbrechens wichtig sein könnten. Hinweise werden vom Kriminaldauerdienst Rostock unter der Rufnummer 0381 4916-1616 oder von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Ebenso können Hinweise über die Onlinewache unter https://www.polizei.mvnet.de/ übermittelt werden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wovon 218 gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 890, wobei nur 213 Fälle gelöst werden konnten. Es wurden insgesamt 231 Verdächtige identifiziert, darunter 193 Männer und 38 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24