Feuerwehr rettet Bewohner bei zwei Bränden in Rostock, Verletzte in Klinik gebracht.
Gehlsdorf: Brandeinsätze in Rostock

Rostock (ost)
Am Sonntag, den 18.01.2026, um etwa 16:30 Uhr, erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Rostock einen Alarm über einen ausgelösten Rauchmelder in der Laakstraße in Warnemünde. Die Feuerwehr- und Rettungswachen 2 und 3 wurden daraufhin benachrichtigt. Bei der Ankunft vor Ort musste die Tür der Wohnung gewaltsam geöffnet werden, da die Bewohnerin aufgrund eines medizinischen Notfalls nicht in der Lage war, die Tür selbst zu öffnen. In der Wohnung war lediglich Essen in einem Topf auf dem Herd verbrannt, was jedoch zur Auslösung des Rauchmelders führte und Schlimmeres für die Bewohnerin verhinderte. Sie musste von den Rettungskräften unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht werden.
Kurz danach wurden die verfügbaren Kräfte mit der Meldung „Rauch aus Fenster“ zum nächsten Einsatz in den Kurt-Schumacher-Ring in Dierkow geschickt. Die Feuerwehr- und Rettungswachen 1 und 3, die Freiwillige Feuerwehr aus Gehlsdorf und Dierkow sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 40 Einsatzkräften waren vor Ort. Die ersten eintreffenden Kräfte bestätigten die Meldung. Ein erster Trupp der Feuerwehr betrat unter Atemschutz die Wohnung, um die Bewohnerin zu retten, die bewusstlos im Flur gefunden und gerettet wurde. Nach Übergabe der 64-jährigen Bewohnerin an den Rettungsdienst, der sie aufgrund ihrer Verletzungen und möglichen Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus brachte, wurde die Wohnung weiter durchsucht. Eine Katze wurde gerettet und dem Kommunalen Ordnungsdienst übergeben. Der Hund der Bewohnerin konnte nur noch tot geborgen werden.
Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet.
Quelle: Presseportal








