Unbekannte Täter haben mehrere Gullideckel in Rostock-Schmarl geöffnet, was eine ernsthafte Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt.
Geöffnete Gullideckel in Rostock-Schmarl

Rostock (ost)
Am Samstag, dem 12. April 2025, gegen 10:30 Uhr, informierten Passanten in der Gegend von Rostock-Schmarl, darunter Am Schmarler Bach, über vier geöffnete Gullydeckel. Einer der Deckel wurde von den unbekannten Tätern vollständig entfernt und konnte bisher nicht wiedergefunden werden.
Die Polizeiinspektion Rostock hat sofort Ermittlungen wegen Diebstahls und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.
In den letzten Wochen kam es im Stadtgebiet Rostock vermehrt zu ähnlichen Vorfällen. Dies ist weder ein harmloser Spaß noch ein Kavaliersdelikt, sondern eine ernsthafte Gefahr für die Öffentlichkeit. Die offenen Schächte sind teilweise mehrere Meter tief. Ein Sturz, insbesondere von Kindern oder unaufmerksamen Passanten, kann schwerwiegende bis tödliche Verletzungen zur Folge haben.
Die Polizei betont erneut, dass das Entfernen oder Öffnen von Gullydeckeln strafrechtliche Konsequenzen hat. Zeugen solcher Handlungen oder Personen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.
Hinweise nimmt die Polizei Rostock unter Tel. 0381 / 4916-1616 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








