Ein gestohlener PKW aus Neuhof bei Zarrentin wurde in Schleswig-Holstein verunfallt aufgefunden. Die Täter entwendeten den Opel Astra aus einer Garage und hinterließen einen Sachschaden von etwa 2.000 Euro.
Gestohlener PKW in Schleswig-Holstein verunfallt

Neuhof/Zarrentin (ost)
In der Nacht zum Sonntag haben bisher unbekannte Täter einen Wagen in Neuhof bei Zarrentin gestohlen, der später verunfallt in Schleswig-Holstein gefunden wurde. Nach den bisherigen Informationen haben die Täter am Sonntag zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr in Neuhof gewaltsam eine Garage auf einem Privatgrundstück in der Straße Am Schloss geöffnet und den unverschlossenen Opel Astra gestohlen. Dieser wurde am Sonntagabend gegen 21:30 Uhr in einer Böschung an der K 78 bei Marienstedt (Schleswig-Holstein) verunfallt aufgefunden. Das Fahrzeug war aufgrund der Schäden nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auffällig war, dass nicht mehr die Originalkennzeichen am Auto angebracht waren, sondern Kennzeichen, die ebenfalls gestohlen wurden. Es gab keine Hinweise auf die Täter. Bei dem Unfall wurde offenbar niemand schwer verletzt und das Fahrzeug wurde verschlossen zurückgelassen. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Außerdem prüft die Polizei, ob die Täter auch für den Diebstahl von Geldbörsen aus drei Fahrzeugen in Neuhof verantwortlich sein könnten. Die Fahrzeuge wurden zur gleichen Zeit unverschlossen auf den Privatgrundstücken geöffnet. Die leeren Geldbörsen wurden am nächsten Tag in der Nähe des Tatorts gefunden, wobei die Täter nur das Bargeld in Höhe von etwa 180 Euro entnommen haben.
Die Polizei hat bereits umfangreiches Spurenmaterial gesichert und ermittelt nun unter anderem wegen schweren Diebstahls und Fahrerflucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








