In der Nacht kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Stadtgebiet. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Gewalt in Rostock – Polizei sucht Augenzeugen

Rostock (ost)
Nach einem Vorfall in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Rostock, hat die Kriminalpolizei Rostock die Untersuchungen aufgenommen. Um den Vorfall aufzuklären, werden nun Zeugen gesucht.
Die Polizei wurde um Mitternacht darüber informiert, dass es am Doberaner Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein soll. Vor Ort wurden zwei Opfer – ein 26-jähriger Ukrainer und ein 30-jähriger Afghane – festgestellt. Einer der beiden Personen wurde leicht verletzt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der laufenden Ermittlungen sollen die Opfer von vier bisher unbekannten Tätern in der Wismarschen Straße/ Ecke Barnstorfer Weg angegriffen worden sein. Zeugenberichten zufolge sollen die Täter auch unbekannte Gegenstände gegen die Opfer eingesetzt haben.
Trotz sofortiger Maßnahmen konnten die Beamten im Rahmen der Nahbereichsfahndung keine Täter finden. Diese sollen sich mit einem weißen Transporter vom Tatort entfernt haben. Die vier Täter wurden als dunkel gekleidet und etwa 30 Jahre alt beschrieben. Einer der Täter trug eine helle Hose und hatte Tattoos an den Armen.
Zeugen, die Beobachtungen am Tatort gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Rostock, Ulmenstr. 54, unter der Telefonnummer 0381/4916-1616 entgegen, ebenso wie jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung werden von der Kriminalpolizei Rostock fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 signifikant an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, wobei alle 19 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 39, wobei 36 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19 | 39 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 19 | 36 |
| Anzahl der Verdächtigen | 21 | 34 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 18 | 30 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3 | 4 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 5 | 6 |
Quelle: Bundeskriminalamt








