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Girls Day: Polizei der Region gibt Einblicke

Schülerinnen können Polizeialltag erleben und Karrierechancen erkunden. Anmeldungen über www.girls-day.de möglich.

Foto: unsplash

Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen (ost)

Erhalten Frauen bei der Polizei eine leichtere Schutzweste? Und müssen sie auch Tätern nachjagen? Beim „Girls Day“ am 23. April 2026 haben Schülerinnen die Möglichkeit, diese und viele weitere Fragen direkt vor Ort bei der Polizei nicht nur zu stellen, sondern auch den Polizeialltag in den Landkreisen Vorpommern-Rügen, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald selbst zu erleben. Denn die Polizei nimmt in diesem Jahr in allen drei Zuständigkeitsbereichen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am „Girls Day“ teil.

Der Beruf bei der Polizei bietet zahlreiche Vorteile: Es gibt keine Unterschiede in der Bezahlung zwischen Frauen und Männern, Frauen haben gute Aufstiegschancen und müssen selbstverständlich auch anpacken und die komplette Ausrüstung tragen. Wer also daran denkt, nach der Schule bei der Polizei anzufangen, aber noch nicht genau weiß, was das bedeutet, sollte unbedingt den „Girls Day“ nutzen, um hineinzuschnuppern.

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite www.girls-day.de – dort können sowohl das gewünschte Revier ausgewählt als auch Informationen zur Anmeldung eingesehen werden.

In der Mecklenburgischen Seenplatte haben Mädchen in allen acht Polizeirevieren der Polizeiinspektion von Friedland bis Röbel, Waren bis Demmin, Friedland bis Neustrelitz und Neubrandenburg bis Altentreptow die Möglichkeit, einen Platz zu bekommen und je nach Einsatzsituation unter anderem an der Spurensicherung teilzunehmen und natürlich auch die schwere Weste auszuprobieren. Zudem öffnet die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg ihre Türen. Dort beschäftigen sich Ermittler mit schweren Verbrechen wie großen Drogendelikten, Cyberkriminalität oder auch Tötungsdelikten.

Weitere Fragen zum „Girls Day“ bei der Polizei im Landkreis MSE? Dann einfach an die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit wenden:

Claudia Berndt, 0395 / 55825003 oder pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de

Auch die Polizeiinspektion Anklam beteiligt sich 2026 am bundesweiten Girls Day und öffnet ihre Türen für interessierte Mädchen. Alle sechs Reviere der Polizeiinspektion bieten spannende Einblicke in den vielseitigen Polizeiberuf. In Anklam, Greifswald, Heringsdorf, Pasewalk, Ueckermünde und Wolgast haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, den Arbeitsalltag der Polizei kennenzulernen, hinter die Kulissen zu schauen und mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen. Dabei lernen sie unter anderem die Revierleiterinnen und Revierleiter persönlich kennen und erfahren aus erster Hand, wie abwechslungsreich und verantwortungsvoll der Beruf bei der Polizei ist. Auch die Kriminalpolizeiinspektion Anklam, zuständig für die Landkreise Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen, möchte den Schülerinnen Einblicke in die Arbeit der Kriminalbeamten bieten. Die Mädchen werden entweder persönlich vor Ort oder online vom Inspektionsleiter der Polizeiinspektion Anklam begrüßt.

Offene Fragen zum „Girls Day“ bei der Polizei im Bereich Vorpommern-Greifswald können an den Bereich Öffentlichkeitsarbeit gerichtet werden:

Ben Tuschy, 03971 / 2513040 oder pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de

In der Polizeiinspektion Stralsund werden sowohl im Stralsunder Hauptrevier als auch im Revier in Sassnitz auf Rügen innerhalb verschiedener Zeitfenster Veranstaltungen mit mehreren Stationen angeboten. Zwischen 09:00 Uhr und 14:00 Uhr haben interessierte Mädchen in Stralsund die Möglichkeit, in drei Etappen unter anderem das Polizeimotorrad zu erleben, Spuren zu sichern und an einer Technikschau teilzunehmen. In Sassnitz werden Fahrzeugtechnik, Polizeiaufgaben und Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen ebenfalls zeitlich gestaffelt für Teilnehmerinnen angeboten. Die Veranstaltungen finden jeweils zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr statt.

Ansprechpartner für Fragen rund um den „Girls Day“ in Stralsund und auf Rügen ist der Bereich Öffentlichkeitsarbeit:

Juliane Boutalha, 03831 / 245204 oder pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de

An alle interessierten Mädchen, die praktische Einblicke in den Polizeialltag erhalten und Fragen stellen möchten: Melden Sie sich an und nutzen Sie die Gelegenheit, den Schultag im Revier zu verbringen und einen abwechslungsreichen, verantwortungsvollen Beruf zu erleben. Vielleicht können Sie sogar ein längeres Praktikum in den höheren Klassen arrangieren.

Nochmals zur Erinnerung: Anmeldungen erfolgen über die Webseite www.girls-day.de

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle erfasst, wovon 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 818 Fälle registriert, wovon 409 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, wobei 244 Männer, 150 Frauen und wiederum 40 nicht-deutsche Verdächtige involviert waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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