Eine 81-jährige Frau in Glowe wurde von Betrügern angerufen, die Geld für angebliche medizinische Behandlungen ihrer Enkeltochter forderten. Die Polizei warnt vor solchen Schockanrufen und rät zur Vorsicht bei Geldforderungen in Notlagen.
Glowe: Schreckanruf Betrugsversuch

Glowe (ost)
Heute, am 01. September 2026, ereignete sich gegen Mittag in Glowe auf Rügen ein versuchter Betrug durch einen sogenannten Schockanruf.
Ein 81-jährige deutsche Frau wurde angerufen und informiert, dass ihre Enkeltochter schwer an Krebs erkrankt sei. Es wurde behauptet, dass sie dringend ein teures Medikament aus dem Ausland benötige, das etwa 40.000 Euro kosten würde. Da die Enkeltochter angeblich nur über 10.000 Euro verfügte, forderten die unbekannten Täter von der Seniorin weitere 30.000 Euro für das vermeintlich lebenswichtige Medikament.
Die 81-jährige Frau reagierte richtig und kontaktierte ihre Tochter selbst. Dadurch wurde der Betrugsversuch rechtzeitig entlarvt. Es kam zu keiner Geldübergabe oder finanziellen Schäden.
Die Polizei warnt erneut vor Schockanrufen. Die Täter versuchen insbesondere ältere Menschen durch erfundene Notlagen von Angehörigen emotional unter Druck zu setzen und zu schnellen Entscheidungen zu drängen. Oft wird behauptet, dass ein Familienmitglied schwer verletzt, lebensbedrohlich erkrankt oder in einer anderen dramatischen Situation sei und dringend eine hohe Geldsumme benötige.
Die Polizei betont, dass bei angeblich dringend erforderlichen Geldzahlungen für medizinische Behandlungen besondere Vorsicht geboten ist. Das Ziel der Täter ist es, durch Angst, Sorge und erheblichen Zeitdruck eine unüberlegte Geldübergabe zu erreichen.
Quelle: Presseportal








