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Göhren: Navi führt Fahrzeuge auf gesperrten Waldweg

Fahrzeuge wurden fälschlicherweise auf gesperrten Waldweg geleitet, was zu potenziellen Kollisionen mit „Rasender Roland“ führen könnte.

Foto: Depositphotos

Baabe (ost)

Am Donnerstag, den 27. März 2025, erhielt die Polizei gegen 15 Uhr die Information, dass Fahrzeuge den Weg durch den Wald von Baabe nach Göhren nutzen. Bei der Ankunft stellten die Beamten fest, dass die Schranken zwar vorhanden waren, aber geöffnet wurden. Außerdem war ein reger Verkehr auf dem Waldweg zu beobachten.

Weitere Untersuchungen zeigten, dass Online-Routenplaner fälschlicherweise diesen Waldweg als Umleitung für die gesperrte Bundesstraße 196 auswiesen. Dadurch wurden viele Verkehrsteilnehmer auf den Waldweg geleitet.

Der zuständige Förster bestätigte, dass die Durchfahrt durch den Wald nicht erlaubt ist. Er hatte jedoch die Schranken – eine für Baabe und eine für Göhren – für Radfahrer geöffnet gelassen, um ihnen das Passieren zu ermöglichen. Diese Schranken sollen nun wieder geschlossen werden, um den Durchgang für motorisierte Fahrzeuge zu blockieren.

Zusätzlich birgt die Nutzung des Waldweges eine Gefahr, da er die Strecke der Kleinbahn „Rasender Roland“ kreuzt. Die Bahnstrecke verläuft an einigen Stellen leicht erhöht, was dazu führen kann, dass größere Fahrzeuge aufsetzen oder steckenbleiben. In solchen Fällen könnte es zu einer Kollision mit der Bahn kommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 1.228 Fälle, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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