Polizeibeamte entdeckten gestohlenes Fahrrad bei Trunkenheitsverdacht. Mann zeigt Ausfallerscheinungen und gibt Drogenkonsum zu.
Görries: Polizeikontrolle deckt gestohlenes Fahrrad auf

Schwerin (ost)
Am heutigen Morgen um 06:40 Uhr wurden Polizeibeamte nach einem Hinweis eines Zeugen im Stadtteil Görries aktiv und leiteten mehrere Verfahren gegen einen 34-jährigen deutschen Mann ein.
Der Ausgangspunkt war der Hinweis eines Zeugen auf eine männliche Person, die sich mit einem Fahrrad an einer Kreuzung in der Rogahner Straße befand und einen nicht fahrtüchtigen Eindruck machte. Die Beamten trafen den Mann vor Ort an und führten eine Kontrolle durch. Ein Atemalkoholtest war negativ. Es zeigten sich jedoch deutliche Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln. Während der Kontrolle ließ der Mann mehrmals Gegenstände fallen, wirkte nervös und unaufmerksam. Schließlich gab er den Konsum von Betäubungsmitteln zu.
Bei der Durchsuchung des Mannes und seiner Sachen wurden ein Einhandmesser sowie verschreibungspflichtige Medikamente gefunden und beschlagnahmt. Es stellte sich auch heraus, dass das Fahrrad, das er bei sich führte, aus einem Keller im Bereich Obotritenring gestohlen worden war und seit Januar 2026 zur Fahndung ausgeschrieben war.
Zur Sicherung weiterer Beweise wurde eine Blutprobe entnommen und analysiert.
Gegen den Mann wurden Anzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Arzneimittelgesetz und das Waffengesetz erstattet. Zudem wird wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 7758 auf 7575 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








