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Grabow: Alkoholisierte Fahrerin durch eCall überführt

Eine alkoholisierte Fahrerin wurde nach einem Unfall durch den automatisierten eCall eines Dacia überführt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Foto: Depositphotos

Grabow (ost)

Am Sonntag um etwa 13:35 Uhr ging der automatische eCall eines Dacia in der Rettungsleitstelle in Schwerin ein. Gleichzeitig wurde die Polizei von der Rettungsleitstelle informiert. Trotz mehrerer Versuche, eine Antwort zu erhalten, meldete sich niemand aus dem betroffenen Fahrzeug. Daher wurden ein Rettungswagen und ein Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Ludwigslust zur Unfallstelle zwischen Blievenstorf und Muchow bei Grabow geschickt. Als die Rettungskräfte am verunglückten Dacia ankamen, war keine Person im oder am Fahrzeug zu finden. Der Dacia war zuvor gegen einen Baum geprallt und die Airbags waren ausgelöst worden. Die Fahrerin wurde etwa 30 Meter vom Auto entfernt im Unterholz des angrenzenden Waldes gefunden. Die 61-jährige Frau wurde sofort in einen Rettungswagen gebracht. Während der Maßnahmen an der Unfallstelle wurde starker Alkoholgeruch bei der Frau festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Der nicht mehr fahrbereite Dacia musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Nachfolgend wurde der Frau im Helios-Klinikum in Schwerin eine Blutprobe entnommen. Der Gesamtschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Unfalls unter Alkoholeinfluss. Bevor die Frau entlassen werden konnte, wurde ihr Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 1.228 Fälle, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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