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Grabow: Alkoholisierter Sportbootführer auf Gewässern

Ein Sportbootführer wurde mit 2,41 Promille aufgehalten, während eine weibliche Begleitperson 3,62 Promille hatte. Polizei warnt vor Alkoholkonsum auf dem Wasser.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Am Nachmittag des 05.10.2024 wurde die Besatzung der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin über einen verdächtigen Bootsführer in der Banzkower Schleuse informiert. Das Verhalten des Bootsführers während des Schleusenvorgangs ließ auf einen erheblichen Alkoholkonsum im Schiffsverkehr schließen. Der informierte Schleusenwärter vom Abz Grabow der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung konnte das Sportboot nicht mehr stoppen, da die Schleusung bereits abgeschlossen war. Daraufhin setzte der Bootsführer seine Fahrt vorerst in Richtung Eldedreieck fort.

An der Gaartzer Brücke gelang es den Polizeibeamten der WSPI Schwerin schließlich, das Boot anzuhalten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest des Wassersportlers ergab einen Wert von 2,41 Promille. Dieser hohe Wert führt nun zu einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde auch eine Blutprobe im Helios Klinikum Schwerin entnommen. Die mitfahrende Frau konnte sich leider nicht um die Sicherheit des Bootes kümmern. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,62 Promille. Die hinzugerufenen Kollegen des Polizeihauptreviers Parchim trafen aufgrund ihrer guten Ortskenntnis in der weiten Lewitz schnell ein und brachten die Frau sicher nach Hause. In diesem Zusammenhang weist die Wasserschutzpolizei darauf hin, dass trotz des Saisonendes alle polizeilichen Kontrollmaßnahmen weiterhin mit gleicher Intensität durchgeführt werden. Jeder Verkehrsteilnehmer sollte die geltenden Vorschriften vor Fahrtantritt kennen und während der Fahrt einhalten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 8223, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.728 8.223
Anzahl der aufgeklärten Fälle 8.304 7.758
Anzahl der Verdächtigen 6.776 6.598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.675 5.556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.101 1.042
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 647 713

Quelle: Bundeskriminalamt

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