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Graffiti-Täter in Rostock gestellt

Ein Zeuge half der Polizei, einen mutmaßlichen Täter nach dem Anbringen von Graffiti zu identifizieren. Der 17-jährige Deutsche wurde mit Spraydosen in der Nähe des Tatorts festgenommen.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Mit Hilfe eines Augenzeugen konnte die Polizei in der letzten Nacht einen vermuteten Täter identifizieren, der Graffiti angebracht hatte.

Laut ersten Informationen informierte ein Zeuge gegen 00:15 Uhr die Polizei und gab an, dass er verdächtige Geräusche in der St.-Georg-Straße gehört hatte. Als er dem nachging, sah er zwei Personen dabei, wie sie Graffiti an einer Hauswand sprühten. Als die Verdächtigen den Zeugen bemerkten, flüchteten sie sofort. Die Polizei startete eine Suche in der Umgebung und konnte einen der Verdächtigen, einen 17-jährigen Deutschen, in der Nähe festnehmen. Er hatte mehrere Spraydosen bei sich, die von den Beamten sichergestellt wurden.

Der Sachschaden durch das Graffiti wird auf etwa 300 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zu dem Vorfall und zur Identität des zweiten Verdächtigen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle gemeldet, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der gemeldeten Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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