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Grambow: Schleuser angezeigt, Einschleusungen gestoppt

In den letzten 48 Stunden wurden 23 Personen geschleust, 2 unerlaubte Einreisen verhindert. Bundespolizei nimmt Schleuser fest und gibt Anlaufbescheinigungen aus.

Foto: Depositphotos

Pasewalk und Umgebung / Pomellen (ost)

In den vergangenen 48 Stunden wurden fünf Gruppen von Geschleusten im Zuge der Wiedereinführung der Grenzkontrollen und Streifenarbeit sowie aufgrund von Bürgerhinweisen festgenommen.

Gestern um 10:30 Uhr wurde ein deutsches Auto auf der BAB 11 am ehemaligen Grenzübergang Pomellen kontrolliert. Der 34-jährige syrische Fahrer und sein syrischer Beifahrer, der auch der Halter des deutschen Autos ist, sind anerkannte Asylbewerber in Deutschland und zeigten ihre deutschen Aufenthaltstitel zur Überprüfung vor. Die drei syrischen Insassen konnten keine Dokumente vorlegen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die beiden Fahrer ihre Reise fortsetzen, während die anderen drei Syrer aufgrund ihres Asylantrags eine Anlaufbescheinigung für die Erstaufnahmeeinrichtung Stern-Buchholz erhielten. Fahrer und Beifahrer werden nun wegen des Verdachts der Schleusung belangt.

Außerdem nahmen die Bundespolizisten drei pakistanische, zwei iranische und 15 afghanische Staatsangehörige in Gewahrsam. Sie wurden unter anderem in Ladenthin, Neu Grambow, Rieth in Richtung Ahlbeck, Schwennenz Bobliner Damm und Löcknitz entdeckt. Erste Ermittlungen ergaben, dass fast alle Personen mit einem Auto bis zur polnischen Grenze gebracht und diese dann zu Fuß überquert haben. Die Angaben zur bekannten Schleusungsroute über Belarus stimmten ebenfalls überein.

Ein iranischer und ein afghanischer Jugendlicher wurden dem Landkreis übergeben, ein Pakistani wurde zurückgewiesen und die anderen erhielten Anlaufbescheinigungen für die Erstaufnahmeeinrichtungen Stern Buchholz und Nostorf-Horst.

Zwei illegale Einreisen wurden bei der Kontrolle eines Flixbusses festgestellt. Die beiden Kolumbianer wiesen sich mit gültigen, kolumbianischen, biometrischen Reisepässen aus, die jedoch nicht für die Einreise nach Deutschland ausreichten. Sie wurden über Polen zurückgewiesen.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Lars Petersen
Telefon: +49 38378 230-130
Handy: +49 1723118075
E-Mail: lars.petersen@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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