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Greifswald: 18-Jähriger festgenommen nach Einbruch

Ein 18-jähriger Deutscher wurde nach einem Einbruch in ein Einkaufszentrum in Greifswald festgenommen. Er entwendete Gegenstände im Wert von 5000 Euro und leistete bei seiner Festnahme Widerstand.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Nach einem Einbruch in ein Einkaufszentrum in der Lomonossowallee in Greifswald wurde in der Nacht zum 25. Februar 2026 ein 18-jähriger Deutscher festgenommen.

Nach den ersten Informationen der Polizei drang der 18-Jährige gewaltsam in das Einkaufszentrum und in einige der darin befindlichen Geschäfte ein, aus denen er verschiedene Gegenstände stahl. Der Sicherheitsdienst bemerkte den Einbruchsalarm und informierte sofort die Polizei. Bei der Untersuchung des Tatorts entdeckten die Beamten Einbruchsspuren. In unmittelbarer Nähe wurde ein Auto mit einem männlichen Insassen gefunden, der der 18-jährige Verdächtige war. Dies wurde durch verschiedene Spuren eindeutig belegt.

Das Auto war der Firmenwagen eines Ladengeschäfts, in das der 18-Jährige zuvor eingebrochen war. Dort hatte der Verdächtige den Autoschlüssel gestohlen. Anschließend soll er einige Meter mit dem Auto gefahren sein.

Als die Polizeibeamten den Mann im Auto ansprachen und ihn vorläufig festnehmen wollten, leistete er Widerstand und musste zu Boden gebracht werden. Weder der Verdächtige noch die Beamten wurden dabei verletzt.

Im Rahmen weiterer Maßnahmen stellte sich heraus, dass der 18-Jährige unter anderem ein Messer bei sich trug und unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und Spuren am Tatort gesichert. Eine Blutprobe wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beim Verdächtigen entnommen.

Gegen den 18-Jährigen wird nun unter anderem wegen Diebstahls mit Waffen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob ein Haftbefehl gegen den Verdächtigen erlassen wird.

Insgesamt entstand durch den Einbruch ein Sachschaden von etwa 2000 Euro. Der Wert der gestohlenen Gegenstände, einschließlich des Autos, beläuft sich auf etwa 5000 Euro.

Weitere Informationen können derzeit nicht bereitgestellt werden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wovon 218 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 890, wobei nur 213 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, davon waren 193 männlich und 38 weiblich. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 364 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 282 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant, mit 138 im Jahr 2022 und 132 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls leicht zurück, von 141 im Jahr 2022 auf 133 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 131 männlich und 10 weiblich im Jahr 2022, während es 121 männliche und 12 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 45 im Jahr 2022 auf 62 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 364 282
Anzahl der aufgeklärten Fälle 138 132
Anzahl der Verdächtigen 141 133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 131 121
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 10 12
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 45 62

Quelle: Bundeskriminalamt

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