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Greifswald: 19-Jährige nach räuberischer Erpressung in Haft

Eine 19-Jährige bedrohte eine 12-Jährige mit einem Küchenmesser und erpresste ihre Wertgegenstände. Die Täterin wurde festgenommen und Haftbefehl wurde erlassen.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Schon am Samstag, den 11. Juli 2026, ereignete sich im Trelleborger Weg in Greifswald gegen 17:00 Uhr eine räuberische Erpressung. Die Polizeibeamten des Hauptreviers Greifswald wurden spät abends von der Mutter eines 12-jährigen Mädchens alarmiert, da ihre Tochter zuvor von einem älteren Mädchen bedroht worden war.

Das Opfer erklärte den Beamten, dass sie von einer 19-jährigen Frau bedroht wurde, die sie einige Tage zuvor in einem Jugendclub kennengelernt hatte. Zuerst versuchte die Täterin, sie als Komplizin für Überfälle auf ältere Frauen oder Jugendliche zu gewinnen. Kurz darauf fragte sie das 12-jährige Mädchen nach ihren Wertgegenständen und fand heraus, dass sie ein Smartphone und ein Tablet besitzt. Nachdem die 19-Jährige das Opfer mit einem Küchenmesser bedroht hatte und sagte, dass sie ihr etwas antun würde, wenn sie jemandem von ihrem Plan erzählen würde, zwang sie das verängstigte Kind, ihr ihre Wertgegenstände zu übergeben.

Dann drohte die junge Frau dem 12-jährigen Mädchen erneut und verließ den Tatort.

Noch am selben Abend vertraute das Opfer seiner Mutter an, die sich daraufhin an die Polizei wandte.

Die Beamten begannen mit den Ermittlungen und konnten bald die Identität der 19-jährigen Täterin feststellen. Es handelt sich um eine syrische Staatsbürgerin, die bereits bei der Polizei bekannt ist.

Nachdem die 19-Jährige an ihrer Wohnadresse angetroffen wurde, konnten bei einer Durchsuchung Tablet und Smartphone gefunden werden. Zusätzlich wurde die Verdächtige vorläufig festgenommen. Gestern wurde gegen die 19-Jährige Haftbefehl erlassen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 im Jahr 2022 auf 600 im Jahr 2023. Davon waren 436 männlich, 39 weiblich und 113 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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