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Greifswald: Alkoholisierter Fahrzeugführer verursacht Unfall

Am 03.04.2025 ereignete sich in Klein Zetelvitz ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Der Unfallverursacher hatte einen Atemalkoholwert von 1,12 Promille.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Am 03.04.2025 um etwa 06:45 Uhr kam es auf der Kreisstraße 8 in Klein Zetelvitz zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach den ersten Informationen der Polizei fuhr ein 40-jähriger Mercedes-Fahrer auf der Kreisstraße 8 in Richtung Sassen und geriet in Klein Zetelvitz zunächst nach rechts von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und wurde dann nach links in den Gegenverkehr geschleudert, wo er mit einem entgegenkommenden Nissan kollidierte, der von einer 45-jährigen Fahrerin gesteuert wurde. Durch den Zusammenstoß wurden der Mercedes-Fahrer leicht und die Nissan-Fahrerin schwer verletzt und ins Universitätsklinikum Greifswald gebracht.

Während der Unfallaufnahme wurde beim 40-jährigen Unfallverursacher Alkoholgeruch festgestellt. Ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,12 Promille. Es besteht daher der Verdacht, dass der Unfall auf die Alkoholisierung des 40-Jährigen zurückzuführen ist. Deshalb wurde eine Blutentnahme angeordnet, der Führerschein eingezogen und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Der Sachschaden des Unfalls belief sich insgesamt auf über 50.000 Euro, beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Kreisstraße 8 in Klein Zetelvitz war während der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme durch die Polizei für mehr als zwei Stunden vollständig gesperrt.

Beide Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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