Die Polizei wurde zu zwei Einsätzen gerufen, bei denen es zu Auseinandersetzungen zwischen streitenden Personen kam. Es wurde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Greifswald: Auseinandersetzungen zweier Gruppen sorgen für Polizeieinsätze

Greifswald (ost)
Am Samstagabend, dem 28. März 2026, wurde die Polizei in Greifswald zu einem Vorfall in der Anklamer Straße gerufen. Nach ersten Informationen soll es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Personen gekommen sein.
Bei der Ankunft am Ort konnten die Beamten nur eine der gemeldeten Gruppen finden. Die Identitäten der Beteiligten wurden festgestellt, aber da niemand strafrechtlich belangt werden konnte, endete der Einsatz vorerst für die Beamten.
Etwa 2,5 Stunden später, gegen 03:20 Uhr, wurden die Polizisten erneut zu einem Vorfall in der „Schuhhagen“ Straße gerufen. Auch in diesem Fall wurde eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gemeldet.
Bei diesem Einsatz stellte sich heraus, dass es sich in beiden Fällen um dieselben streitenden Personen im Alter von 15 bis 24 Jahren handelte. Der Streit hatte bereits in der Anklamer Straße begonnen, wo ein 15-Jähriger einem 18-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ihn leicht verletzt haben soll. Der 18-Jährige griff daraufhin zu seinem mitgeführten Tierabwehrspray und sprühte den Inhalt ins Gesicht des 15-Jährigen. Auch dieser wurde leicht verletzt.
Die Beteiligten entfernten sich danach voneinander. In der Innenstadt trafen sie jedoch erneut aufeinander und der Streit eskalierte erneut. Es kam unter anderem zu Schlägen ins Gesicht des 18-Jährigen.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in mehreren Fällen.
Alle Beteiligten sind deutsche Staatsangehörige.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








