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Greifswald: Körperliche Auseinandersetzung bei Versammlung

Polizei informiert über Vorfall mit Jugendlichen auf Marktplatz, Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Am Abend des gestrigen Tages (21.09.2026) gegen 19:40 Uhr wurde die Polizei während ihrer Streifenfahrt von einer Gruppe junger Menschen über eine körperliche Auseinandersetzung informiert.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls versammelte sich eine Gruppe auf dem Marktplatz in Greifswald. Nach ersten Informationen der Polizei soll die Gruppe, bestehend aus sechs Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren, den Marktplatz passiert haben und dabei kritische Bemerkungen zur Versammlung gemacht haben. Daraufhin soll es zuerst zu einem verbalen Streit mit einem 73-jährigen Teilnehmer der Versammlung gekommen sein. Anschließend soll der 73-Jährige den 16-Jährigen, der zuvor kritisch war, körperlich angegriffen haben. Als der Jugendliche darauf reagierte, soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 16-Jährigen gekommen sein. Als ein 15-Jähriger aus der Gruppe den 73-Jährigen aufforderte, damit aufzuhören, soll dieser auch ihn körperlich angegriffen haben. Als die anderen Versammlungsteilnehmer die körperliche Auseinandersetzung bemerkten, sollen sie die Jugendlichen gebeten haben, den Ort zu verlassen, um die Situation zu beruhigen.

Daraufhin verließen die Jugendlichen den Marktplatz und gingen in Richtung Fleischerstraße, wo sie die Polizei alarmierten.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 73-Jährigen wurden eingeleitet und dauern an.

Alle Beteiligten haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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