Unbekannter greift 45-Jährigen an. Ein Mann schlug das Opfer ins Gesicht und flüchtete. Polizei bittet um Hinweise.
Greifswald: Polizei sucht Zeugen
Greifswald (ost)
In der vergangenen Nacht ereignete sich gegen 00:50 Uhr eine Körperverletzung im Ernst-Thälmann-Ring in Greifswald. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 45-jähriger Deutscher mit seinem Fahrrad im Ernst-Thälmann-Ring unterwegs. Er wurde von einem unbekannten Mann angesprochen, als er sich in der Nähe der Hausnummer 40 A befand. Der Unbekannte schlug ihm sofort ins Gesicht, wodurch er leichte Verletzungen erlitt.
Nach der Tat flüchtete der Täter in Richtung Makarenkostraße. Die Beschreibung des Mannes lautet wie folgt:
Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts der Körperverletzung und bittet um Zeugenhinweise. Wenn Sie während des Vorfalls Beobachtungen gemacht haben oder Informationen über den möglichen Täter haben, wenden Sie sich bitte an das Polizeihauptrevier Greifswald unter der 03834 540-0, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zeigen einen Rückgang zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt