Am gestrigen Abend wurde der Polizei ein schwerer Raub gemeldet. Ein Passant wurde von mehreren Personen angegriffen und beraubt. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Greifswald: Polizei sucht Zeugen, Personengruppe verletzt Passanten

Greifswald (ost)
Gestern Abend, am 03. Juni 2026, wurde der Greifswalder Polizei gegen 20:35 Uhr ein schwerer Raub in der Lomonossowallee gemeldet.
Nach bisherigen Informationen schob ein Fußgänger sein Fahrrad durch die Lomonssowallee. Als er in den Hinterhof der Hausnummer 55 abbog, bemerkten mehrere Zeugen, dass er von 4 – 5 weiteren Personen begleitet wurde. Plötzlich griffen mehrere der Personen den 40-jährigen Fußgänger gewaltsam an, indem sie ihn schlugen und traten, sodass er schließlich zu Boden ging.
Daraufhin stahlen die bisher unbekannten Täter das Portemonnaie des Deutschen, flohen in Richtung Dubnaring und ließen den verletzten Geschädigten am Boden zurück.
Die Zeugen informierten daraufhin die Polizei.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des schweren Raubes und sucht nach weiteren Zeugen, die Informationen über die Tat oder die offensichtlich jugendlichen Verdächtigen geben können.
Wenn Sie sachdienliche Hinweise haben, werden Sie gebeten, sich unter der 03834 5400 an das Polizeihauptrevier Greifswald, unter www.polizei.mvnet.de an die Onlinewache der Landespolizei M-V oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfälle in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 auf 189. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








