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Greifswald: Polizei verhaftet mutmaßlichen Dieb von Notfallausrüstung

Ein Hinweis führte die Polizei zu einem 33-jährigen Deutschen, der Atemschutzmasken aus Lokomotiven gestohlen haben soll. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

Foto: unsplash

Greifswald (ost)

Am Abend des 02.09.2026 wurde der Polizei ein Hinweis eines Bahnsicherheitsunternehmens über den Diebstahl von Atemschutzmasken aus Lokomotiven im Raum Hamburg gemeldet. Der Hinweisgeber entdeckte auch baugleiche Masken auf einer Online-Verkaufsplattform, die in Greifswald angeboten wurden. Die Übergabe der Atemschutzmasken wurde für denselben Abend in der Hansestadt vereinbart.

Später am Abend fand die geplante Übergabe der mutmaßlich gestohlenen Masken statt. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Anklam begleiteten die Übergabe, nahmen den Tatverdächtigen, einen 33-jährigen Deutschen, fest und beschlagnahmten die mitgeführten Atemschutzmasken.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde daraufhin die Wohnung des Mannes durchsucht, bei der zwei weitere Masken gefunden und sichergestellt wurden. Es besteht der Verdacht, dass auch diese Diebesgut sein könnten.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass von Mai 2024 bis September 2026 Atemschutzmasken in größerem Umfang aus Lokomotiven gestohlen wurden. Der bisher geschätzte Gesamtschaden könnte daher im fünfstelligen Bereich liegen. Der Wert der Masken beträgt etwa 200 Euro pro Stück.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass es sich bei den angebotenen Masken um einen Teil der im Zeitraum von 2024 bis 2026 gestohlenen Notfallausrüstung handelt.

Da es sich bei den Masken um lebenswichtige Ausrüstung für Lokführer handelt, ermittelt die Polizei gegen den Tatverdächtigen wegen Diebstahls, Hehlerei und der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln.

Die Untersuchungen dauern an.

Quelle: Presseportal

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