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Greifswald: Polizeikontrolle deckt Straftaten auf

Polizeibeamte entdeckten gestern Abend einen Audi ohne Kennzeichen. Nach einer Verfolgungsjagd wurde das Auto gestoppt. Die Insassen wurden wegen verschiedener Vergehen angeklagt.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Am Abend gestern (10. Dezember 2025), etwa um halb zwölf, entdeckten Polizisten in der Schönwalder Landstraße in Greifswald einen Audi ohne vorderes Kennzeichen.

Um eine Verkehrskontrolle durchzuführen, verfolgten die Beamten das Fahrzeug. Daraufhin beschleunigte der Audi, offensichtlich um Abstand zu gewinnen. Schließlich wurde das Auto auf einem Parkplatz abgestellt.

Als die Polizisten zum Auto gingen, öffnete die 22-jährige Beifahrerin die Fahrertür. Auf dem Rücksitz saßen ein 30-jähriger Mann und ein sechsjähriges Kind. Der 30-Jährige wurde im Zuge der polizeilichen Maßnahmen aggressiv, beleidigte die Beamten und leistete Widerstand.

Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, betonte die 22-Jährige, dass sie gefahren sei. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,78 Promille.

Am Fahrzeug war ein Kennzeichen angebracht, das wegen Diebstahls gesucht wurde. Das Auto wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Bei der 22-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und analysiert.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen die 22-Jährige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, diverser Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Gegen den 30-Jährigen wird wegen des Verdachts der Beleidigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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