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Greifswald: Reizstoff in Bar verursacht Atemwegsbeschwerden

Ein 37-jähriger Marokkaner versprühte vermutlich Reizstoff in einer Greifswalder Bar, verursachte Atemwegsbeschwerden bei 15 Personen. Die Ursache für die Freisetzung konnte nicht abschließend geklärt werden.

Foto: unsplash

Greifswald (ost)

Am 04.01.2026, gegen Mitternacht und 30 Minuten, waren Polizisten aus Greifswald im Einsatz in der Bar „Exil“ in Greifswald. Ein 37-jähriger Mann aus Marokko hat anscheinend in der Toilette der Bar einen Reizstoff versprüht. Der Geruch breitete sich in der Bar aus und führte bei 15 Personen zu Atembeschwerden. Es war nicht eindeutig feststellbar, ob die Freisetzung absichtlich oder aufgrund von Alkohol- oder Drogeneinfluss versehentlich erfolgte. Nach einer kurzen Behandlung durch die Rettungskräfte und dem Lüften der Räume konnten die Gäste zurückkehren. Die Beamten stellten zudem fest, dass der Mann Betäubungsmittel bei sich hatte und bereits ein Hausverbot für die Bar hatte. Es wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Hausfriedensbruch gegen ihn eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, darunter 5585 Männer und 988 Frauen. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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