Eine Schlägerei zwischen zwei Personengruppen in Greifswald endete mit einem leicht verletzten 19-Jährigen und einem schwer verletzten 15-Jährigen.
Greifswald: Schlägerei fordert zwei Verletzte

Greifswald (ost)
Am gestrigen Dienstagabend, dem 17. November 2025, ereignete sich gegen 19:50 Uhr ein Vorfall in der Puschkinstraße in Greifswald, der einen Polizeieinsatz auslöste. Auslöser war die vorherige Meldung einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen von Personen.
Nach bisherigen Informationen war ein 19-jähriger Syrer mit einem männlichen Begleiter, dessen Namen bisher nicht bekannt ist, in der Puschkinstraße unterwegs. Dort trafen sie auf eine Gruppe von drei Personen, bestehend aus einem 15-jährigen Syrer sowie einem 13- und einem 14-jährigen Deutschen. Zwischen den Gruppen kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die dann in körperliche Gewalt ausartete. Die dreiköpfige Gruppe und der Begleiter des 19-Jährigen flüchteten zunächst vom Tatort. Die Polizeibeamten konnten jedoch drei der vier Personen in der Nähe festnehmen.
Aufgrund der Schlägerei wurde der 19-Jährige leicht verletzt, während der 15-Jährige schwer verletzt wurde.
Die genauen Umstände des Vorfalls werden nun im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung untersucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








