Eine körperliche Auseinandersetzung in einer Wohnung in der Grellberger Straße endete mit schweren Verletzungen. Die Tatverdächtigen sind auf der Flucht.
Greifswald: Schwer verletzter Mann in Grimmen nach Messerangriff

Grimmen (LK Vorpommern-Rügen) (ost)
Am 13.03.2026 um etwa 20:45 Uhr ereignete sich in einer Wohnung in der Grellberger Straße in Grimmen eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Nach aktuellen Ermittlungen drangen eine 24-jährige und zwei 16-jährige Männer sowie eine 20-jährige Frau unbefugt in die Wohnung einer 20-jährigen Frau ein. In der Wohnung befanden sich außerdem eine 16-jährige und eine 17-jährige Frau sowie ein 27-jähriger und ein 16-jähriger Mann. Nach anfänglichen verbalen Streitigkeiten griff die erstgenannte Gruppe die Personen in der Wohnung tätlich an. Dabei wurde der 27-Jährige schwer am Bein verletzt. Ein 16-Jähriger wurde durch körperliche Gewalt und eine 16-Jährige durch eine Tür leicht verletzt. Die Verdächtigen flüchteten vom Tatort und konnten trotz intensiver Suche nicht gefunden werden. Während der Flucht warfen die Verdächtigen einer unbeteiligten 60-jährigen Frau eine Glasflasche gegen die Schulter. Auch sie wurde leicht verletzt. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung, fahrlässige Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. Der schwer verletzte Mann wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Universitätsklinikum nach Greifswald gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Die Kriminalpolizei Stralsund führt die weiteren Untersuchungen durch. Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








