Nachmeldung zum angeblichen Raubüberfall am 10.08.2024 – Polizei bestätigt erfundene Tat.
Greifswald: Tat erfunden

Greifswald (ost)
Am 10.08.2024 hat die Polizei berichtet, dass es in Greifswald zu einem schweren Raubüberfall gekommen sein soll, bei dem ein 38-jähriger Mann angeblich von drei unbekannten männlichen Tätern ausgeraubt wurde. (siehe Original-Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5840862 )
Nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei, insbesondere der Befragung des Opfers, stellte sich heraus, dass der Vorfall nicht stattgefunden hat und komplett erfunden war. Die Verletzungen hatte der vermeintliche Geschädigte sich ebenfalls selbst zugefügt.
Gegen den 38-Jährigen wurde nun ein Strafverfahren wegen Vortäuschung einer Straftat eingeleitet.
Weitere Informationen zum Fall können nicht gegeben werden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 451 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 540 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 324 auf 380. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 416 auf 475, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 451 | 540 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 324 | 380 |
| Anzahl der Verdächtigen | 416 | 475 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 389 | 436 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 27 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 94 | 113 |
Quelle: Bundeskriminalamt








