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Greifswald: Verdächtiger Bahnsurfer, verursacht Zugausfälle

Ein Bahnsurfer auf einem Trittbrett des Regionalexpresses 3317 sorgt für Zugausfälle und Verspätungen. Die Bundespolizei sucht Zeugen für weitere Informationen.

Foto: unsplash

Pasewalk (ost)

Gestern Abend, um etwa 19:45 Uhr, gab ein Angestellter der Bahn, der sich privat am Haltepunkt Greifswald/Süd aufhielt, an, dass sich eine Person hinten auf der Lok auf einem Trittbrett des Regionalexpresses 3317 befindet. Die Notfallzentrale der DB AG in Berlin wurde sofort informiert. Auf Anweisung der Bundespolizei in Pasewalk wurde der Zug am Bahnhof Züssow gestoppt, die Gleise zwischen Züssow und Greifswald wurden ab 19:57 Uhr gesperrt. Gleichzeitig verlegte eine Bundespolizeistreife mit Sonder- und Wegerechten von Greifswald nach Züssow. Die Suche am Bahnhof Züssow verlief ergebnislos. Ein Beamter der Streife fuhr dann im Führerstand des Regionalexpress 3314 von Züssow nach Greifswald mit, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Person bereits während der Fahrt vom Trittbrett gefallen ist. Der Zug fuhr langsam und mit Sicht. Es konnten keine Feststellungen getroffen werden. Um 22:02 Uhr wurde die Strecke durch die Notfallzentrale Berlin wieder freigegeben. 10 Züge waren von der Sperrung betroffen. Es kam zu einem Teilausfall und insgesamt 466 Minuten Verspätung. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 03973/ 2047- 0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 334 Fälle aus, was 0,6% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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