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Greifswald: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Polizei stoppt 18-jährigen Fahrer nach Flucht vor Verkehrskontrolle in Greifswald. Fahrer ohne Führerschein, alkoholisiert und unter Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Am 26.04.2026 um 03:05 Uhr versuchte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeihauptreviers Greifswald, einen PKW Mazda in der Hans-Beimler-Straße in Greifswald zu überprüfen. Der Fahrer des Fahrzeugs reagierte zunächst auf die Anhaltesignale, beschleunigte dann jedoch und entzog sich der Kontrolle. Der 18-jährige deutsche Fahrer flüchtete mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h in Richtung Gützkower Landstraße.

Während der Verfolgung schaltete der Fahrer des Fahrzeugs das Abblendlicht aus. Die Polizisten schalteten daraufhin das Martinshorn ein, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Der Fahrer bremste mehrmals stark ab und versuchte angeblich, den Streifenwagen von der Straße zu drängen.

Durch den Einsatz eines weiteren Streifenwagens konnte das Fahrzeug schließlich auf der Schönwalder Landstraße gestoppt werden und der Fahrer wurde überprüft. Es stellte sich heraus, dass der 18-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß und das Fahrzeug unter Alkoholeinfluss sowie möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,94 Promille.

Daraufhin wurden die Kennzeichen und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Außerdem wurde eine Blutprobe des Beschuldigten angeordnet und durchgeführt.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 18-Jährigen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, eines illegalen Autorennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit am Steuer und Urkundenfälschung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,21% der Gesamtanzahl aus, was 1.228 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,6% eher selten und beliefen sich auf 334 Fälle. Die restlichen Sachschadensunfälle machten den größten Teil aus, nämlich 88,42% oder 49.199 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle, was 6,29% aller Unfälle ausmacht. Außerorts, jedoch ohne Autobahnen, gab es 2.320 Unfälle (4,17%). Auf Autobahnen ereigneten sich 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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