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Greifswald: Verfolgungsjagd nach Verkehrskontrolle

Autofahrer flieht vor Polizei mit über 100 km/h, alkoholisiert und ohne Führerschein gestoppt

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Am 26. Februar 2026, gegen 23:30 Uhr, plante eine Patrouille des Polizeihauptreviers Greifswald, einen Mercedes PKW in der Schönwalder Landstraße zu überprüfen. Der Fahrer, ein 50-jähriger Deutscher, entzog sich jedoch der Kontrolle. Trotz des Anhaltesignals und des eingeschalteten Blaulichts hielt er seinen PKW nicht an, sondern fuhr weiter. Schließlich beschleunigte er und floh mit einer Geschwindigkeit von über 100 km/h durch Greifswald. Außerhalb des Stadtgebiets, auf der B109 (Ortsumgehung Greifswald), erreichte er sogar Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Dabei kam es beinahe zu Zusammenstößen mit anderen Verkehrsteilnehmern, und der Fahrer stieß fast mit einem weiteren Streifenwagen zusammen.

Die Polizisten konnten den 50-Jährigen schließlich auf der B109, an der Abfahrt Grimmer Landstraße in Richtung Heilgeisthof, stoppen und einer Überprüfung unterziehen. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß und das Fahrzeug außerdem alkoholisiert sowie vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln lenkte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,87 Promille.

Bei dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen, und die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den Mann unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Drogeneinfluss, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus (2,21%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert (0,6%). Die meisten Unfälle (88,42%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 49.199. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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