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Greifswald: Verkehrskontrollen führen zu Waffenfunden

Beamte in Greifswald stoppen alkoholisierten Fahrer mit Waffen und Drogen im Auto. Polizei ermittelt wegen mehrerer Vergehen.

Foto: Depositphotos

Greifswald/ Stralsund (ost)

Gestern Abend, am 31. März 2026, fuhren Polizeibeamte vom Polizeihauptrevier in Greifswald auf der Schönwalder Landstraße in Greifswald. Dort entdeckten sie um 18:20 Uhr ein Auto, das sie kontrollieren wollten. Das Fahrzeug beschleunigte dann, überholte ein anderes Auto und fuhr über die Straße „Am Helmshäger Berg“ sowie die L 35 in Richtung Potthagen davon.

In Potthagen konnte das Fahrzeug dann durch ein Anhaltesignal gestoppt werden und der 46-jährige Fahrer wurde kontrolliert. Im Rahmen dieser Kontrolle wurde ein freiwilliger Drogentest durchgeführt, der positiv ausfiel. Außerdem war der 46-Jährige leicht alkoholisiert mit 0,4 Promille.

Während der Kontrolle wurden unter anderem zwei Messer und eine Schreckschusswaffe entdeckt und beschlagnahmt. Der Führerschein des Deutschen wurde von den Beamten noch am Einsatzort eingezogen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Auch die Polizei in Stralsund hatte bereits gestern Nachmittag, gegen 14:15 Uhr, mit einem unkooperativen Verkehrsteilnehmer zu tun.

Nachdem bei einer Fußstreife in der Heilgeiststraße in Stralsund eine Ordnungswidrigkeit bei einem 72-jährigen Radfahrer festgestellt wurde, wollten die Beamten einschreiten. Der Rentner war jedoch äußerst unkooperativ und versuchte sogar, vom Einsatzort zu fliehen.

Da sich der 72-jährige Deutsche weigerte, sich auszuweisen und seine Personalien anzugeben, durchsuchten die Beamten ihn nach Ausweisdokumenten. Dabei fanden sie jedoch eine geladene Schreckschusspistole.

Der Mann erwartet nun nicht nur ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, sondern auch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 7758 auf 7575 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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