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Greifswald: Verkehrsunfall auf BAB20 Höhe Gützkow

Am 07.02.2026 ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, bei dem eine Person leichtverletzt und eine Person schwerverletzt wurde.

Foto: Depositphotos

Grimmen (ost)

Am 07.02.2026 ereignete sich gegen 12:30 Uhr ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen, einer leichtverletzten und einer schwerverletzten Person auf der BAB 20 Höhe der Abfahrt Gützkow in Fahrtrichtung Stettin.

Nach aktuellem Stand der Informationen fuhr die 44-jährige Fahrerin eines Mercedes-Benz auf dem rechten Fahrstreifen der BAB 20, gefolgt von einem 45-jährigen Fahrer eines Audi auf dem linken Fahrstreifen. Plötzlich wechselte die Mercedes-Fahrerin trotz Sperrlinie auf die linke Fahrspur. Um eine Kollision zu vermeiden, beschleunigte der Audi-Fahrer, konnte aber den Zusammenstoß nicht verhindern. Sein Fahrzeug brach aus, als er zwischen der Mercedes und der Mittelleitplanke hindurchfuhr. Nachdem er das Verursacherfahrzeug passiert hatte, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und landete nach etwa 100 Metern im Graben in Unfallendstellung.

Der Unfall führte zu einem wirtschaftlichen Totalschaden am Audi in Höhe von 80.000 Euro. Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Der Fahrer (leichtverletzt) und der 12-jährige Mitfahrer (schwerverletzt) wurden mit einem Rettungswagen ins Uniklinikum Greifswald gebracht.

Die Abfahrt der BAB 20 an der Anschlussstelle Gützkow war für etwa 2 ½ Stunden teilweise voll oder einspurig gesperrt, um den Unfall aufzunehmen und das Fahrzeug zu bergen.

Neben den Rettungskräften war auch die FFW Jarmen im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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