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Greifswald: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten

Am 10.07.2026 ereignete sich auf der B 109 zwischen Greifswald und Diedrichshagen ein Unfall. Zwei Personen wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Greifwald (LK VG) (ost)

Am 10.07.2026 um etwa 14:20 Uhr fand ein Unfall auf der B 109 zwischen Greifswald und Diedrichshagen statt, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Eine 65-jährige deutsche Frau fuhr mit ihrem Mitsubishi Colt auf der B 109 von Greifswald in Richtung Diedrichshagen. Ein 29-jähriger iranischer Mann kam ihr mit einem Mercedes Vito entgegen. Hinter der Frau auf dem Mitsubishi fuhr ein 40-jähriger deutscher Motorradfahrer. Der Mitsubishi geriet aus bisher ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr und stieß mit dem entgegenkommenden Mercedes Vito zusammen, der daraufhin gegen die Leitplanke gedrückt wurde. Durch herumfliegende Trümmerteile wurde auch das Motorrad beschädigt. Die Fahrerin des Mitsubishi und der Fahrer des Mercedes Vito wurden schwer verletzt ins Universitätsklinikum Greifswald gebracht. Der Motorradfahrer blieb unverletzt. Beide Autos erlitten Totalschaden, außerdem wurden die Leitplanke und das Motorrad beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 35.000 Euro geschätzt. Die Straße war für etwa 1,5 Stunden vollständig gesperrt, während die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten liefen. Neben der Polizei und Rettungskräften waren die Berufsfeuerwehr Greifswald sowie die Freiwilligen Feuerwehren Hanshagen und Groß Kiesow im Einsatz. Die Fahrerin des Mitsubishi wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung untersucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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